Zitat des Tages:

"Die Augen sind die Fenster der Seele." * hl. Hildegard von Bingen

Gelungene Orgelsanierung in Rabenstein

Seit wenigen Tagen (Ende September 2021) darf sich die Pfarre Rabenstein über die gelungene Orgelrenovierung freuen. Begeistert von der restaurierten Orgel  sind (Foto vlnr): Engelbert Walsberger (Koordinator), Mag. Zdenko Kuscer (Orgelbaumeister), Erika Seidl (Organistin), Mag. Franz Reithner (Orgelreferent der Diözese St. Pölten)

Begeistert Bild 1

Nahezu 20 Jahre hat es gedauert, bis die Orgel nun in richtige, fachlich versierte Hände kam. Das Instrument, von der renommierten Fa. Metzler 1946 in der Schweiz erbaut, fristete vorher lange Zeit sein Dasein in einem sehr bedenklichen, schlechten Zustand in einem „Orgel-Sanatorium“ in Wuppertal/D., bis es schließlich in Rabenstein sein würdiges Zuhause gefunden hat.

Erst jetzt bei der Renovierung stellte sich nun aber heraus, von welch hoher, beeindruckender Qualität das Instrument tatsächlich ist. Die anspruchsvollen Instandsetzungsarbeiten lagen in den Händen von Mag.art. Zdenko Kuscer aus Varazdin/Kroatien und seinem Team. Früher für ganz Kroatien federführend im Orgelbau tätig, hat er vor kurzer Zeit in Leopoldsdorf bei Wien eine aufgelassene Orgelbauwerkstätte übernehmen können und somit in Österreich Fuß gefasst.

Orgelbaumeister Bild 2

Sein Opus 1 in Österreich war voriges Jahr die Sanierung der Pirchner-Orgel in Kirchberg/P., wo alles begann. Die hohe fachliche Qualität seiner Kunst sprach sich so schnell herum, dass sofort weitere Aufträge folgten: unter vielen anderen in Hofstetten-Grünau und nun eben in Rabenstein, was alle Vorstellungen und Erwartungen übertroffen hat.

Die nahezu 1000 Pfeifen ergeben nun endlich einen einzigartigen, lieblichen, bezaubernden und nuancenreichen Klang, wovon sich viele interessierte Zuhörer in einem kurzfristig angesetzten Improvisationskonzert am 30. 9. durch den Orgelreferenten der Diözese St. Pölten, Mag. Franz Reithner, überzeugen konnten.

Aufmerksame Zuhörer Bild 3

Die Pfarre Rabenstein besitzt mit dieser äußerst gelungenen Renovierung ein höchst bezauberndes Instrument von Seltenheitswert, worüber sich alle freuen können. OMNIA AD MAJOREM DEI GLORIAM!

Text: SR Engelbert Walsberger

Fotos: Mag. Roman Daxböck 

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